Die 8. Klassen auf der Suche nach beruflichen Stärken und Möglichkeiten
In den Wochen vom 10.11. – 14.11.25 und vom 24.11. – 28.11.2025 verlagerten die beiden 8. Klassen 8a & 8b ihren Lernort in die Schulungsräume des bfz in Dachau.
Der erste Tag stand, nach dem Bustransfer nach Dachau, unter den Aspekten, seine Stärken und Schwächen durch Teambuilding-Maßnahmen herauszufinden.
Dazu mussten sich die Schüler als erstes alphabetisch aufstellen – ohne zu reden – gerade der zweite Teil der Aufgabe stellte für einige Jugendlichen doch ein enormes Problem dar.
Im Anschluss musste eine Murmelbahn aus Papier, Klebeband und einer Schnur gebaut werden. Wichtig hierfür war, dass diese 1,5 m Länge hat und über einen gewissen Neigungswinkel verfügte. Zum Abschluss wurden die unterschiedlichen Bahnen natürlich auf ihre Funktionstauglichkeit geprüft.
Die vorletzte Aufgabe bestand darin, ein Tangram zu legen. Hierfür mussten verschiedene geometrische Figuren aus ausgeschnittenen Formen gelegt werden. Diese Aufgabe sollte das logische Denkvermögen und vor allem das Durchhaltevermögen der Schüler überprüfen.
Die letzte Aufgabe bestand darin, in Gruppenarbeit eine Stadt zu planen und den Entwurf dann der restlichen Gruppe vorzustellen.
Tag zwei stand unter den Berufsfeldern „Pflege“ und „Medizin“.
Zuerst einmal berichteten die Jugendlichen von ihren Erfahrungen, die sie bereits mit Medizin, Arztbesuchen, etc. gemacht hatten.
Anschließend konnten die Schüler unter Verwendung ärztlicher Gerätschaften Puls und Blutdruck messen sowie ein Aufnahmegespräch in einer Arztpraxis üben.
Die Planung eines Tages in einem Kindergarten rundete den zweiten Tag dann ab.
Der dritte Tag gab dann einen Einblick ins Hotel- und Gastronomiegewerbe.
Der Referent, Herr Gruber, wies zuallererst auf die Bedeutung einer abgeschlossenen Lehre hin. Dem gegenüber stellte er die beruflichen Nachteile einer ungelernten Arbeit.
Anschließend mussten die Schüler einen Tagesablauf und Speiseplan für eine Woche im Kindergarten erstellen.
Den praktischen Teil des dritten Tages bildete dann die Zubereitung einer Kürbissuppe, Glückskekse und Pfannkuchen - ebenso wie das Tischdecken und Serviettenfalten.
Am Donnerstag durften die Klassen dann in einer Metallwerkstatt einen Handyhalter aus Aluminium bauen. Hierbei stand das handwerkliche Arbeiten mit Maschinen und Werkzeugen im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler mussten ihr Endstück sorgfältig schneiden, feilen, bohren und am Ende noch zusammenschrauben. Dabei war Präzision gefragt.
Der Freitag stand dann unter den Aspekten der Reflexion und Ausblick in die Zukunft.
Die Schüler sollten sich überlegen, inwieweit sich ihre eigentliche Berufsvorstellung im Laufe der Woche geändert hatte und was sie aus dieser Woche „mitgenommen“ haben.
Wichtig für die Klassen war auch, dass sie von den unterschiedlichen Lehrgangsleitern in ihrem Tun beurteilt wurden.
Gegen Mittag ging dann eine abwechslungsreiche und interessante Lehrgangswoche zu Ende, die vielleicht so manchem Schüler die Wichtigkeit eines Schulabschlusses bzw. einer Lehre vor Augen geführt hatte.
Ein Kurzbesuch der KZ-Gedenkstätte rundete den Aufenthalt in Dachau ab.
